Erfahrungsberichte

Was Ehrenamtler_innen bei Lambda sagen

Hier wollen wir Euch, die ihr vielleicht grade auch darüber nachdenkt, Euch bei Lambda zu engagieren, Ehrenamtliche unseres Jugendverbands vorstellen, die bereits seit einiger Zeit aktiv sind. Wir hoffen, Euch inspiriert der ein oder andere Erfahrungsbericht. Viel Spaß beim Schmökern…

 

Darf ich mich vorstellen: Ich bin „Lämmchen“ Ziel 🙂

Franziska "Lämmchen"

Franziska „Lämmchen“

10 Jahre Ehrenamt! Nun schon seit 10 Jahren begleite ich das Jugendnetzwerk Lambda Berlin Brandenburg e.V. als Teilnehmerin, Besucherin und als Macherin – das alles ehrenamtlich. Ganz ehrlich, wusste ich nicht, was es heißt, ehrenamtlich zu arbeiten, bevor ich die ersten Dankeschöns dafür einheimste. Ich kam und blieb bei Lambda durch eine Jugendfreizeitgruppe. Wie das so üblich läuft, lernt man Leute und deren Ideen kennen, man breitet seine Fühler gen bereits bestehenden Projekte, Gruppen, Teams aus und testet die Grenzen der eigenen Talente bis man auf einmal merkt: Mittendrin statt nur dabei! Die Beschreibungen für meine Freizeitgestaltung als ehrenamtliche Betätigung oder gar Arbeit, kommen mir doch sehr fremd vor. Ich habe meine Anwesenheit, meine Teilnahme, meine Unterstützung und Mitgestaltung nie als Arbeit aufgefasst. Und dennoch ist es immer wieder schön dafür ein Dankeschön von MitstreiterInnen zu hören, eine extra EhremamtlerInnen Party zu feiern – nicht dass man bei Lambda extra Gründe zum Partyfeiern bräuchte – oder die Ergebnisse von Bemühungen leibhaftig mit zu erleben. Das ist es, was mich antreibt und weiter ehrenamtlich “arbeiten” lässt. Gemeinsam, zusammen und dankbar dafür. Auf die nächsten 10 Jahre!

 

Hallöchen liebe Leser, ich bin der Basti,  19 Jahre alt,

Sebastian "Basti"

Sebastian „Basti“

Leiter der Junx- Gruppe und Teamer der Paris- Fahrt. Zu Lambda kam ich vor knapp zwei Jahren mit der Motivation homosexuelle in meinem Alter kennenlernen und Erfahrungen austauschen zu können. Damals besuchte ich die Junx- Gruppe und als mich mein Gruppenleiter ansprach, ob ich nicht ebenfalls Gruppenleiter werden wollen würde, sagte ich zu. Ebenfalls bin ich Leiter des Parisaustausches. Die Entscheidung eine weitere ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben viel mir leicht, da ich als Ferienlagerbetreuer Grundkenntnisse sammeln konnte und mich natürlich Paris reizte :D. Die Arbeit ist eigentlich sehr entspannt, auch wenn manchmal ein wenig Stress vorprogrammiert ist. Jedoch hat man grundlegend viel mehr Spaß, lernt die Strukturen Lambdas kennen und hat am ende des Tages das Gefühl etwas geschafft zu haben. Ich habe vor soziale Arbeit zu studieren und sammel durch meine ehrenamtliche Tätigkeit Eindrücke und konnte rausfinden, ob der Beruf mich später auch interessiert.

… Natürlich macht sich eine Ehrenamtliche Tätigkeit im Lebenslauf immer gut 😀

Bisous.

Basti