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Die Rote Schleife

HomoHop: Die Checker_innen kommen!

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B*Girlz - Hiphop für Girls, die mehr sind als Bunnys Ich selbst bin ja nur Fanta4- und Blumentopf-Hörerin. Aber andere mögen ja durchaus härteren Hiphop. Wie zum Beispiel mein geliebter Schwager in spe, dessen Lieblingsbands nicht gerade durch die geilsten Lyrics auffallen, mit denen sie schön gegen Schwule hetzen. Das ist nichts Neues und auch die Medien haben es langsam begriffen. So fasst der Stern alte Weisheiten neu zusammen und belegt das exemplarisch an einem der führenden Köpfe der Hasskultur, Bushido. Was aber neu ist: Es wird nicht mehr nur darauf hingewiesen, es wird hinterfragt. Könnte er am Ende selbst schwul sein? Dann könnte er sich gleich in einer neue Subkultur named "HomoHop" einordnen.
Im Artikel ist von einer vor zwölf Jahren erschienen Studie von der Uni in Georgia die Rede, "laut der acht von zehn der getesteten aggressiv-homophoben Männer durchaus homosexuelle Gefühle haben". Erwischt. Doch ist durchaus nicht als Beleidigung gemeint. Denn der HomoHop ist auf dem Vormarsch. Zwar noch vorweigend in den USA, was sich zum Beispiel dadurch zeigt, dass Wikipedia im Deutschen kein Ergebnis dazu anzeigt, auf der englischen Seite jedoch sogar eine eigene Kategorie mit Interpret_innen und Festivalinfos dazu hat. Und die "out!" hat schließlich auch schon mal drüber berichtet ^^.

Dennoch ist auch auf deutsch Rappen möglich, ohne 'schwul' als Schimpfwort zu benutzen oder sich als Frau zum Sexobjekt degradieren lassen zu müssen ^^. Gerade wer sich als lesbisch outet, muss deswegen unter Machodummheit leiden, weil einige Spacken zu bescheuert sind, das Wort und seinen Sinn zu verstehen:

"Ey, ich steh' auf Frauen."
"Boah, geil: Darf ich dich ficken?"

WTF ? *bam*
Da lob' ich mir selbstbewusste Mucke, selfmade by the Girlz.

Nachdem G-Hot seinen schönen Track "Keine Toleranz" als Inbegriff der Feigheit vor Testosteron veröffentlicht hat (denn was ist männlicher als ein Mann, der (nur) mit Männern Sex hat?), folgte nicht nur eine Lawine der Entrüstung und Anzeigen, so dass er sich entschuldigen musste. (Was der Toy auf selten dämliche Weise tat.) Nein, NMZS (sprich: Nemesis) reagierte auf eine würdige Art - und battelte einfach mal back. Herausgekommen ist der Song "Go Homo ", den der Begriff 'heterophob' wohl ganz gut beschreibt und der bereits in einem Remix gecovert wurde. Hassrapper mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, mag eine fragwürdige Kampftechnik sein - aber mir gefällt's extrem =D.

Was wohl mein Schwägerle dazu sagt, wenn ich ihm mal eine CD schenke...?


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Evi: Der Spiegel kommt jetzt mittlerweile auch mit und nennt sogar einen Trans-Hopper: Katastrophe. Die Szene sollte in QH (queerer Hop) umbenannt werden.



 
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