Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am Freitag, den 27. November 2009 gegen den Antrag der Bundesländer Berlin, Hamburg und Bremen entschieden, sexuelle Identität als Diskriminierungsmerkmal unter den Gleichheitsgrundsatz des Artikels 3 des Grundgesetzes zu stellen. Die Gegner des Antrages argumentierten, mit dieser Änderung würde allenfalls eine symbolische Wirkung erzielt, echte gesellschaftliche Veränderungen seien dagegen nicht zu erwarten. Der Niedersächsische Justizminister Bernd Busemann (CDU) bringt die Haltung der Antragsgegner auf den Punkt: „Die rechtliche Situation sei nicht das Problem, sondern die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexuellen. Daher müsse einer Diskriminierung vielmehr durch praktische gesellschaftliche Aufklärung entgegengewirkt werden." Daß dafür der rechtliche und gesetzliche Rahmen aber eine wichtige und unverzichtbare Voraussetzung ist, scheinen Busemann, wie auch sein hessischer Kollege Jörg-Uwe Hahn von der FDP, der sich ähnlich gegen den Antrag äußerte, vergessen zu haben. Jugendnetzwerk::Lambda
Berlin-Brandenburg e.V.
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am Freitag, den 27. November 2009 gegen den Antrag der Bundesländer Berlin, Hamburg und Bremen entschieden, sexuelle Identität als Diskriminierungsmerkmal unter den Gleichheitsgrundsatz des Artikels 3 des Grundgesetzes zu stellen. Die Gegner des Antrages argumentierten, mit dieser Änderung würde allenfalls eine symbolische Wirkung erzielt, echte gesellschaftliche Veränderungen seien dagegen nicht zu erwarten. Der Niedersächsische Justizminister Bernd Busemann (CDU) bringt die Haltung der Antragsgegner auf den Punkt: „Die rechtliche Situation sei nicht das Problem, sondern die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexuellen. Daher müsse einer Diskriminierung vielmehr durch praktische gesellschaftliche Aufklärung entgegengewirkt werden." Daß dafür der rechtliche und gesetzliche Rahmen aber eine wichtige und unverzichtbare Voraussetzung ist, scheinen Busemann, wie auch sein hessischer Kollege Jörg-Uwe Hahn von der FDP, der sich ähnlich gegen den Antrag äußerte, vergessen zu haben.
Die LesBiSchwule Tour, die in dieser Form als Akzeptanzkampagne seit 2006 durchs Land Brandenburg führt, ist ein einzigartiges Projekt. Junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender touren einmal im Jahr für eine Woche durchs verschiedene Regionen Brandenburgs im Dienste der Aufklärung und Antidiskriminierungsarbeit. Die LesBiSchwule Tour macht Spaß, denn immer wieder trifft man Menschen an, die sich freuen, daß auch in ihrer Stadt für einen Tag der Regenbogen scheint und signalisiert: Auch hier sind Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender willkommen. Fürwahr, es ist nicht immer leichte Kost, die das Tourteam serviert bekommt. Neben vielen ermutigenden und positiven Reaktionen auf die Akeptanzkampagne, fährt häufig auch Ungewißheit und sogar Angst mit, denn leider gibt es auch Pöbeleien und offene Anfeindungen bis hin zu Übergriffen. Darauf wird jede_r Tourteilnehmer_in vorbereitet und darin liegt auch die Stärke der LesBiSchwulen Tour, die immer wieder grade auch in die Regionen führt, die man ansonsten eher als No-Go-Areas aus den Medien kennt.
Nun wird die LesBiSchwule Tour, die in Kooperation zwischen dem Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg, sowie dem LesBiSchwulen Aktionsbündnis AndersARTiG durchgeführt wird, für den Heinz-Westphal-Preis nominiert. Der Heinz-Westphal-Preis wird alle zwei Jahre vom Deutschen Bundesjugendring und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verliehen und zeichnet junge Ehrenamtliche aus Jugendverbänden und Projekten für ihr ehrenamtliches Engagement aus. 
Zum achten Mal finden die LesBiSchwulen Aktionstage im Land Brandenburg statt. Dieses mal von Mitte November bis kurz vor Weihnachten. Dabei wird Jahr für Jahr eine große Bandbreite an Veranstaltungen geboten, die que(e)r durchs Land Brandenburg stattfinden. Von der schwullesbischen Jugendparty bis hin zu Vorträgen zum Thema Lesben und Schwule mit Kinderwunsch ist allerlei Interessantes in den nächsten Wochen in Brandenburg los. Die LesBiSchwulen Aktionstage werden maßgeblich durch das LesBiSchwule Aktionsbündnis Anders-
ARTiG und die Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule Belange im Land Brandenburg organisiert. Zusammen mit der LesBiSchwulen Community, werden die Aktionstage zu einem Ereignis, das weit in die Fläche Brandenburgs hineinreicht. Von der Prignitz bis zur Lausitz, von der Elbe bis zur Uckermark rücken wir Lesben und Schwule, Bisexuelle und Transgender für die nächsten Wochen in den Mittelpunkt.
Wir werden in den kommenden Wochen immer wieder über Veranstaltungen berichten, die sich vorallem an LSBT-Jugendliche richten. Also seid gespannt. Wer es nicht abwarten kann, darf schon mal in das Programm der Aktionstage reinschnuppern. :)
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ARTiG und die Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule Belange im Land Brandenburg organisiert. Zusammen mit der LesBiSchwulen Community, werden die Aktionstage zu einem Ereignis, das weit in die Fläche Brandenburgs hineinreicht. Von der Prignitz bis zur Lausitz, von der Elbe bis zur Uckermark rücken wir Lesben und Schwule, Bisexuelle und Transgender für die nächsten Wochen in den Mittelpunkt.
Wir werden in den kommenden Wochen immer wieder über Veranstaltungen berichten, die sich vorallem an LSBT-Jugendliche richten. Also seid gespannt. Wer es nicht abwarten kann, darf schon mal in das Programm der Aktionstage reinschnuppern. :)
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